S. 6–27
Herausforderungen und offene Fragen einer immersiven Forschungsstrategie – das Beispiel LemaS
Kurzlink
: https://www.waxmann.com/artikelART106295
.doi: https://doi.org/10.31244/beta.2024.02.02
Abstract
Am Beispiel der immersiven Forschungsstrategie von LemaS diskutiert dieser Artikel Spezifika einer praxisorientierten Bildungsforschung im Kontext komplexer schulischer Transformationsprozesse. Die Hintergrundfolie zu den präsentierten Überlegungen bildet die Erwartungshaltung, dass schulische Bildung sich evidenzbasiert in grundlegenden Hinsichten verändern soll und die Bildungsforschung im Gegenzug praxisrelevant werden soll. Die mit LemaS angestrebte Veränderung hin zu einer inklusiven begabungs- und leistungsfördernden Schul- und Unterrichtskultur bietet ein paradigmatisches Beispiel für diese Dynamiken. Für die Bildungsforschung ergeben sich aus dieser Gemengelage bedeutende Herausforderungen. Unter anderem verunmöglicht die Komplexität des Transformations- und Forschungsgegenstands eine schlichte Anwendung simplifizierender Rahmen zur Gestaltung und Bewertung von Forschungsprozessen und -ergebnissen. Der Artikel formuliert vor diesem Hintergrund drängende Fragen, denen sich die Bildungsforschung angesichts aktueller gesellschaftlicher Dynamiken widmen muss.
Schlagworte
Transformation, Evidenz, Relevanz, Continuous Improvement, Begabungsförderung, LemaS
APA-Zitation
Horvath K. (2024). Bildungsforschung in schulischen Transformationsprozessen: Herausforderungen und offene Fragen einer immersiven Forschungsstrategie – das Beispiel LemaS. Zeitschrift für Begabungsforschung und Talententwicklung, 1(2), 6-27. https://doi.org/10.31244/beta.2024.02.02