S. 25–28

Paula Rüb

Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART105248
.doi: https://doi.org/10.31244/zep.2022.03.05

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Abstract

Antisemitische Äußerungen sind weit verbreitet – auch im schulischen Kontext. Lehrkräften kommt die Aufgabe zu, antisemitische Äußerungen von Schülerinnen und Schülern zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Diese Studie untersucht deshalb Orientierungen von Lehrer/-innen im Umgang mit antisemitischen Äußerungen von Schüler/-innen und leistet damit einen Beitrag zur Demokratieerziehung an Schulen. Die zentrale Frage ist, welchen Modus Lehrkräfte wählen, wenn sie mit antisemitischen Äußerungen konfrontiert werden. Die Methodik dieser Studie basiert auf dem qualitativ-rekonstruktiven Forschungsparadigma. Die Ergebnisse zeigen, dass Lehrkräfte im Umgang mit Antisemitismus ein breites Spektrum von Orientierungen abdecken, die von suspendiert, restriktiv, sozial normiert und situationsbezogen reichen. Der Beitrag stellt die Ergebnisse der Studie vor und zeichnet nach, welches Anregungspotenzial die Ergebnisse für die Ausbildung demokratischer Werte bei Schüler/-innen leisten.

Schlagworte
Demokratieerziehung, schulischer Antisemitismus, Lehkräfte und Antisemitismus im Unterricht

APA-Zitation
Rüb P. (2022). Orientierungen von Lehrkräften in der Auseinandersetzung mit schulischem Antisemitismus. Eine qualitativ-rekonstruktive Studie . ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik, 45(3), 25-28. https://doi.org/10.31244/zep.2022.03.05

ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik