S. 8–11

Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART105739
.doi: https://doi.org/10.31244/zep.2024.01.03

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Abstract

Individualität kann sich nur dadurch als einzigartig und besonders erleben, indem sie Member in unterschiedlichen sozialen Gruppierungen ist. Dieses umfassende Verständnis der MembershipPerspektive, in der die und der Einzelne – wechselseitig und existenziell – Teil des jeweils anderen wird, wird hier als Mutualität bezeichnet. Für die Soziale Arbeit eröffnet dieses normative Konzept ein relationales Professionsverständnis, das quer zu organisationalen oder handlungsfeldbezogenen Zuordnungen eine Praxis von hilfreichen Gruppen aus pädagogischen Fachkräften und Adressat/innen ermöglicht. Bezugspunkt ist das gemeinsame Hervorbringen von etwas Neuem in einem dialogischen Transformations- und Relationierungsprozess der professionellen Handlungssituation.

Schlagworte
MembershipTheorie, Mutualität, hilfreiche Gruppe

APA-Zitation
Hußmann, M. & Kunstreich T. (2024). Mutualität als Grundlegung Sozialer Arbeit. ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik, 47(1), 8-11. https://doi.org/10.31244/zep.2024.01.03

ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik