S. 66–77
Ein Praxisbericht aus Schule und Lehrer*innenbildung zur ganzheitlich-individualisierenden Begabungsforderung
Kurzlink
: https://www.waxmann.com/artikelART105687
.doi: https://doi.org/10.31244/beta.2024.01.04
Abstract
Stärkenorientierter Unterricht erfordert von Lehrkräften, einen auf individuelle Potenziale ausgerichteten Blick auf eine Lerngruppe zu entwickeln. Kognitiv-aktivierende und differenzierende Lernaufgaben können helfen, im Unterrichtsalltag solch individuelle Potenziale zu erkennen und zur Entfaltung zu bringen. Sie scheinen daher sowohl zur Diagnostik als auch zur Förderung heterogener Lerngruppen in der Primarstufe bestens geeignet zu sein, allerdings sind sie rar und stellen Lehrkräfte vor Herausforderungen. In diesem Praxisbeitrag wird daher eine solche kognitiv aktivierende Lernaufgabe vorgestellt, für welche die neun Multiplen Intelligenzen von Gardner die Ausgangslage für ein thematisches Aufgabenraster bilden. Eine didaktische Intervention mit solchen Aufgaben wurde in einer österreichischen Grundschule in der Praxis erprobt sowie in der Lehrer*innenbildung erstmalig implementiert. Der vorliegende Praxisbeitrag untersucht die Intervention kritisch-analytisch aus unterschiedlichen Blickwinkeln mittels qualitativer Analysen von Schüler*innenfeedback und einer Fokusgruppe.
Schlagworte
Multiple Intelligenzen, Potenzialentfaltung, Stärkenorientierung, Begabungsförderung, Individualisierung
APA-Zitation
Neubauer-Hametner D. (2024). Multiple Intelligenzen als Aufgabenraster für einen stärkenorientierten Primarstufenunterricht: Ein Praxisbericht aus Schule und Lehrer*innenbildung zur ganzheitlich-individualisierenden Begabungsforderung. Zeitschrift für Begabungsforschung und Talententwicklung, 1(1), 66-77. https://doi.org/10.31244/beta.2024.01.04