S. 32–38

Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART105297
.doi: https://doi.org/10.31244/zep.2023.01.10

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Abstract

Wenn Einzelschulen über nationale Grenzen hinweg miteinander kooperieren, so firmieren solche Arrangements meist als internationale Schulpartnerschaften; diese dienen, allgemein gesagt, der Erziehung zum Frieden und zur internationalen Verständigung. Schulpartnerschaften im Nord-Süd-Kontext zeichnen sich dabei durch Besonderheiten aus: Sie sind aufgrund von Ungleichheiten des Nord-Süd-Gefälles (z.B. finanzielle Ressourcen, Visa-Auflagen) neben den allgemeinen Motiven der Begegnung und des Austausches häufig mit karitativen Arrangements wie Spenden und Patenschaften zugunsten der Partnerschule in einem sogenannten Entwicklungs- oder Schwellenland verbunden. Vor diesem Hintergrund wird in der folgenden kriterienorientierten Fallstudie die empirisch vorfindliche Praxis einer deutsch-senegalesischen Schulpartnerschaft auf der Folie vorliegender Postulate zu Schulpartnerschaften im Nord-Süd-Kontext mittels einer Analyse vorliegender Projektdokumente und Interviews von Schlüsselpersonen rekonstruiert.

Schlagworte
Internationale Schulpartnerschaft, Schulpartnerschaft im Nord-Süd-Kontext, Partnerschaft, Patenschaft, globales Lernen, Fallstudien-Design

APA-Zitation
Adick C. (2023). Schulpartnerschaften im Nord-Süd-Kontext: Fallstudie einer deutsch-senegalesischen Schulpartnerschaft. ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik, 46(1), 32-38. https://doi.org/10.31244/zep.2023.01.10

ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik