S. 56–68

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Abstract

Dieser Beitrag stellt die Notwendigkeit einer stärkeren Berücksichtigung interdisziplinärer und internationaler Verflechtungen der vergleichenden Forschung dar und diskutiert Wellgrafs Ansatz einer Ethnografie als Kritik. Im Fokus stehen die Bedingungen von Wissensproduktion. Der Beitrag vertritt die These, dass bei Forschung zu Erziehung und Bildung in Afrika interdisziplinäre und internationale Verflechtungen von Forschungsarbeiten zu Erziehung und Bildung in und ‚beyond‘ afrikanischen Kontexten stärker zu berücksichtigen sind. Eine kritische Wertschätzung bereits existierender Forschung ist wichtig, um zukunftsfähige Formen und Praktiken der vergleichenden erziehungswissenschaftlichen Forschung zu entwickeln. Ein Forschungsansatz, der beide o.g. Aspekte zusammenbringt, trägt dazu bei, die Bedingungen von Wissensproduktion zu verbessern und soziale und kognitive Gerechtigkeit zu verwirklichen. Der Beitrag schlägt darüber hinaus vor, dass der hier vorgestellte Ansatz Potential für die Analyse globaler Krise(n) und Transformation(en) auch hierzulande hat.

Schlagworte
Vergleichende Erziehungswissenschaft, Internationalisierung, Relationale Theorieperspektivenauf die Produktion von Wissen, Ethnografie als Kritik

APA-Zitation
Vollmer M. (2025). Going beyond area studies: Wissensproduktion in der vergleichenden Erziehungswissenschaft kritisch betrachtet. Tertium Comparationis, 31(1), 56-68. https://www.waxmann.com/artikelART106229

Tertium Comparationis