S. 120–131
Ko-Konstruktion als reflexiver Modus der Verhältnisbestimmung von Schulforschung und Schulpraxis
Kurzlink
: https://www.waxmann.com/artikelART106624
.doi: https://doi.org/10.31244/dds..05
Abstract
Vor dem Hintergrund gestiegener Erwartungshaltungen an kooperative Arrangements zwischen Schulforschung und Schulpraxis zielt der Beitrag auf eine schulpädagogische Konzeptualisierung des vielfach verwendeten, theoretisch jedoch bislang unterbestimmten Begriffs der Ko-Konstruktion. Ausgehend von der These, dass sich Ko-Konstruktion nicht sinnvoll bestimmen lässt, ohne die Spannung zwischen Erkenntnis- und Entwicklungsorientierung schulpädagogischer Forschung in den Blick zu nehmen, wird die Systemdifferenz von Wissenschaft und Praxis als konstitutives Strukturmerkmal ihres Verhältnisses herausgearbeitet. Daran anschließend werden gestaltungs- und entwicklungsorientierte Forschungsansätze sowie Design-Based Research, Research-Practice Partnerships und Boundary Work als komplementäre Bezugspunkte dieser Verhältnisbestimmung diskutiert, bevor daraus fünf strukturierende Prinzipien für ko-konstruktiv angelegte Schulentwicklungsforschung abgeleitet werden.
Schlagworte
Schulentwicklung, Forschung, Differenz, Design-Based-Research, Kooperation, Boundary Work
APA-Zitation
Forell M. (2026). Schulpädagogik im Spannungsfeld von Erkenntnis- und Entwicklungsorientierung: Ko-Konstruktion als reflexiver Modus der Verhältnisbestimmung von Schulforschung und Schulpraxis. DDS – Die Deutsche Schule, 118(2), 120-131. https://doi.org/10.31244/dds..05