S. 132–140

Zur Ambivalenz von Schulen als Orte ethisch verantwortbarer Forschung mit jungen Menschen

Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART106625

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Abstract

Schulen gehören zu den wenigen gesellschaftlichen Kontexten, in denen die Anwesenheit von Kindern selbstverständlich ist. Damit bilden sie einen wichtigen Ort für Forschung über junge Menschen und mit jungen Menschen. Als hierarchisch organisierte Institutionen sind Schulen jedoch durch pädagogische und bildungspolitische Programme, räumliche Ordnungen, generationale Machtverhältnisse sowie normative Rollenerwartungen geprägt. Diese institutionellen Rahmungen beeinflussen nicht nur den schulischen Alltag, sondern wirken sich auch auf Forschungsprozesse aus: Sie bestimmen mit, ob eine Teilnahme freiwillig erfolgt, wie die Perspektiven von Kindern Berücksichtigung finden und inwieweit sich Forschung partizipativ gestalten lässt. Vor diesem Hintergrund geht unser Diskussionsbeitrag der Frage nach, inwiefern an Schulen eine ethisch verantwortbare Forschung mit jungen Menschen überhaupt möglich ist.

Schlagworte
Forschung, Kinder, Ethik, Partizipation, Verantwortung

APA-Zitation
Schreiber, V. & Reul D. (2026). Im Interesse der Kinder?: Zur Ambivalenz von Schulen als Orte ethisch verantwortbarer Forschung mit jungen Menschen. DDS – Die Deutsche Schule, 118(2), 132-140. https://www.waxmann.com/artikelART106625

DDS – Die Deutsche Schule