Felix Hufschmid

Zur Bedeutung von Vertrauen für die Schulentwicklung

Eine Mixed-Methods-Studie

2026, Empirische Erziehungswissenschaft, Band 88, 336 Seiten, broschiert, 39,90 €, ISBN 978-3-8188-0098-7

.doi: https://doi.org/10.31244/9783818850982

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Schulentwicklung fokussiert traditionell den schulischen Output und vernachlässigt oft sozial-emotionale Aspekte. Die Selbstbestimmungstheorie von Ryan und Deci hebt die Bedeutung der Erfüllung psychologischer Grundbedürfnisse – Autonomie, Kompetenz und soziale Verbundenheit – als mögliche Voraussetzung für Motivation und gelingende pädagogische Beziehungen hervor. Vertrauen wird häufig als Basis sozialer Beziehungen in Schulen betrachtet und gilt als zentrale Ressource der Schulentwicklung.
Diese Studie geht der Frage nach, wie Vertrauen von Lehrkräften gegenüber Schulleitungen, Kolleg*innen und Schüler*innen entstehen kann. Erste Auswertungen quantitativer und qualitativer Daten deuten darauf hin, dass die wahrgenommene Befriedigung bzw. Frustration der genannten Grundbedürfnisse mit Vertrauensurteilen zusammenhängen könnte. Die Analyse liefert Hinweise auf Faktoren, die für die Gestaltung vertrauensvoller Beziehungen in Schulen relevant sein könnten.

Die freie Verfügbarkeit der E-Book-Ausgabe dieser Publikation wurde ermöglicht durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, den Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung und ein Netzwerk wissenschaftlicher Einrichtungen und Bibliotheken zur Förderung von Open Access in den Erziehungs- und Bildungswissenschaften.

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