Benjamin Ahme,
Rafaela Estermann,
Sabine Hermisson,
Nina Käsehage,
Marie-Luise Raters,
Martin Rothgangel,
Thomas Schlag,
Friedrich Schweitzer,
Stephanie von Steinsdorff,
Claire Weiß
Modelle religionsbezogenen Unterrichts und das Thema Islam
Band 1: Fallstudien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
2027,
600 Seiten,
broschiert,
59,90 €,
ISBN 978-3-8188-0221-9
.doi: https://doi.org/10.31244/9783818852214
Beim Thema „Islam und Schule“ wird vor allem an den Islamischen Religionsunterricht gedacht. Tatsächlich wird das Thema „Islam“ aber am häufigsten im christlichen oder im religionskundlichen Unterricht unterrichtet. Wie dies geschieht, ist bislang noch kaum empirisch untersucht worden. Welche Vorstellungen von „Islam“ werden hier aufgebaut? Wie wird mit Vorurteilen umgegangen? Kommt es zu Othering-Prozessen und Essenzialisierungen? Ebenso fehlt es bislang an empirischen Befunden zur Realität der beiden weithin als konkurrierend angesehenen Modellen des konfessionellen und des religionskundlichen Unterrichts.
Im Projekt MORE (Modelle religionsbezogenen Unterrichts und das Thema Islam), dessen Ergebnisse hier dokumentiert werden, konnte der religionsbezogene Unterricht in Deutschland, Österreich und in der Schweiz in vier ausgewählten Regionen (Großräume Potsdam, Stuttgart, Wien und Zürich) qualitativ-empirisch untersucht werden. Im Zentrum stand jeweils die Art und Weise, wie das Thema Islam unterrichtet wird.