Wenn auch inklusives Musizieren – also ein Musizieren, das radikal die Voraussetzungen, Bedürfnisse und Möglichkeiten aller Beteiligten ernst nimmt – die selbstverständlichste Sache der Welt sein kann, wirft es doch zugleich zahlreiche Fragen auf: Mit welchen pädagogischen Haltungen lässt sich inklusives Musizieren verwirklichen und wie können sich nicht nur didaktische Ansätze, sondern auch Selbstkonzept und Habitus von Lehrenden verändern? Wie wird Diversität hörbar und ästhetisch fruchtbar? Wie steht es um die Relevanz und den Wirklichkeitsbezug dieser musikalischen Praxis?

Zwar ist die künstlerische und pädagogische Praxis der All Stars Inclusive Band, die an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Menschen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen zusammenführt, Ausgangs- und Bezugspunkt dieses Buches. Die zweiundzwanzig Beiträge reichen aber thematisch weit darüber hinaus und bringen dabei auch zahlreiche andere Beispiele inklusiven Musizierens ins Spiel.

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