Heterogen qualifizierte Lehrkräfte werden zunehmend an Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz beschäftigt. Dazu gehören neben Personen ohne eine pädagogische Ausbildung auch Quer- und Seiteneinsteiger:innen, Lehramtsstudierende und internationale Lehrkräfte. Außerdem werden bereits seit Jahrzehnten Lehrpersonen in Fächern eingesetzt, die sie nicht studiert haben. Die Bedeutung des Phänomens des fachfremd erteilten Unterrichts nimmt infolge des Lehrkräftemangels jedoch ebenfalls zu. Diese verschiedenen Gruppen von Lehrpersonen werden im zehnten Band der IGSP-Publikationsreihe fokussiert. Die Beiträge zeigen empirische Befunde aus den drei Ländern auf und diskutieren diese im Zusammenhang mit Fragen zu Professionalität und Professionalisierung von Lehrkräften.

Pressestimmen

Fazit: Die Lektüre des Bands ist zu empfehlen. Die Beiträge geben nicht nur einen Einblick in Fragen und Herausforderungen der Professionalisierung von nicht grundständig ausgebildeten Lehrkräften [...], sondern [...] leisten auch einen Beitrag zu einem differenzierten Bild der Qualifizierung und Professionalisierung von Lehrkräften jenseits aller alarmistischen Stimmen, die mit der zunehmenden Zahl „heterogen qualifizierter“ Lehrkräfte das Ende eines qualitativ ansprechenden Unterrichts kommen sehen.
Bernhard Seelhorst, in: Seminar, 1/2026, S. 154-156.

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