S. 145–159

Indikative Evidenz zu den Effekten regionaler unternehmerischer Bündnisse für Innovation

Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART106538
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.2026.01.08

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Abstract

Diese Studie liefert eine Einschätzung möglicher Wirkungen des Förderprogramms „RUBIN – Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ und zeigt, welchen Wert indikative Wirkungsanalysen in frühen Phasen der Programmevaluation haben. Mangels Vergleichsgruppen und langfristiger Outcome-Daten stützt sich die Analyse auf Monitoring-/Befragungsdaten sowie auf Methoden wie Output-Analysen, Pre-Post-Vergleiche und kontrafaktische Selbsteinschätzungen, um plausible Wirkungsrichtungen abzuleiten. Die Ergebnisse legen nahe, dass RUBIN zentrale Voraussetzungen für Innovationsprozesse schafft: die Geförderten realisierten mehrheitlich die zuvor geplanten Outputs und erreichten deutliche Fortschritte in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und den wahrgenommenen Ermöglichungseffekten, etwa hinsichtlich Kooperation, Sichtbarkeit und Vorhabenrealisierung. Eine Stärkung transversaler Kompetenzen ist hingegen nicht zu beobachten. Insgesamt zeigt die Studie, wie indikative Ansätze trotz begrenzter Datenlage frühe, belastbare Hinweise liefern können – sowohl zu möglichen Wirkrichtungen eines Programms als auch zu Bereichen, in denen Wirkungen erst langfristig erfasst werden können. Dies unterstützt eine lernorientierte Weiterentwicklung systemischer Förderprogramme und bereitet vertiefende Evaluationen vor.

Schlagworte
Innovationsförderung, Forschung & Entwicklung, Programmevaluation, Wirkungsevaluation

APA-Zitation
Müller, C., Knetsch, F. & Bratzke F. (2026). Wirkt RUBIN?: Indikative Evidenz zu den Effekten regionaler unternehmerischer Bündnisse für Innovation. Zeitschrift für Evaluation, 25(1), 145-159. https://doi.org/10.31244/zfe.2026.01.08

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