S. 198–218

Eine Fundierung aus instrumenteller und institutioneller Sicht

Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART106391
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.2025.02.02

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Abstract

Der Beitrag argumentiert, dass Evaluationen in ausdifferenzierten und hochkomplexen Gesellschaften in organisationalen Kontexten stattfinden. Insofern ist es bemerkenswert, dass die Verbindung von Evaluation und Organisationstheorie bisher nicht stärker vorangetrieben wurde. Daher wird in diesem Beitrag vorgeschlagen, die bislang bekannten Evaluationsfunktionen organisationstheoretisch zu fundieren, da die Nicht-Berücksichtigung von Organisationstheorien bestimmte Erkenntnislücken zur Folge hat. Das Ergebnis dieser Erkenntnislücken ist ein limitiertes und oft normativ verkürztes Verständnis der Funktionen von Evaluation in organisationalen Kontexten. Auf diese Weise werden die aus einer Innenperspektive heraus entwickelten Evaluationsfunktionen, wie etwa Legitimitätsfunktion, Erkenntnisfunktion etc., durch Evaluationsfunktionen aus einer theoretisch inspirierten Außenperspektive ergänzt, wie etwa Standardisierungsfunktion oder Integrationsfunktion. Für die Evaluationspraxis ergeben sich daraus multiple und vor allem wertungsfreie Perspektiven auf Evaluationsfunktionen.

Schlagworte
Organisationstheorie, Evaluationsfunktion, Organisation, institutionell, instrumentell

APA-Zitation
Ansmann, M. & Seyfried M. (2025). Organisationstheorie und Funktionen von Evaluation: Eine Fundierung aus instrumenteller und institutioneller Sicht. Zeitschrift für Evaluation, 24(2), 198-218. https://doi.org/10.31244/zfe.2025.02.02

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