Tabea Fischer

Landeskirchliche Erprobungsprogramme

S. 312–336

Theoriebasierte Cluster-Evaluation revisited

Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART106753
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.2026.02.07

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Abstract

In den letzten Jahren haben landeskirchliche Innovationsprogramme viel akademische Aufmerksamkeit erfahren – die Reflexion der Gegenstandsangemessenheit bisheriger Evaluationsansätze steht jedoch noch aus. Auf dieses Desiderat reagiert der Beitrag, indem er sowohl konzeptionelle Überlegungen als auch Einblicke in die wissenschaftliche Begleitung der ‚Initiative Missionarischer Aufbrüche‘ der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens teilt. Im Dialog mit Ansätzen der rekonstruktiven Programmtheorieevaluation kehrt er zunächst herausfordernde Besonderheiten dieser Programme hervor. Um ihnen zu begegnen, greift er Impulse aus der theoriebasierten Cluster-Evaluation auf und bündelt die 16 Projekte des Programms anhand ihrer Wirkungslogiken. Die drei entstehenden Cluster (Gemeinschafts-, Angebots- und Netzwerklogik) werden samt exemplarischer Wirkungen und Herausforderungen vorgestellt. Die Diskussion des Ansatzes mündet in einem Plädoyer dafür, Evaluationen im kirchlichen Kontext als begleiteten Aushandlungsprozess zu verstehen.

Schlagworte
Programmtheorie, Cluster-Evaluation, Innovation, Kirche

APA-Zitation
Fischer T. (2026). Landeskirchliche Erprobungsprogramme: Theoriebasierte Cluster-Evaluation revisited. Zeitschrift für Evaluation, 25(2), 312-336. https://doi.org/10.31244/zfe.2026.02.07

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