S. 219–244
Ein mehrperspektivischer und modularer Ansatz
Kurzlink
: https://www.waxmann.com/artikelART106392
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.2025.02.03
Abstract
In diesem Beitrag wird der mehrperspektivische und modulare Ansatz einer formativen Lehrmittelevaluation vorgestellt. Ziel des Ansatzes ist es, bereits während der Entwicklung eines Lehrmittels forschungsbasierte empirische Ergebnisse zu Konzeption, Qualität und Akzeptanz des Lehrmittels zu generieren, um dem Entwicklungsteam Informationen und Hinweise zur Verfügung zu stellen, wie ein Lehrmittel vor dem definitiven Einsatz in Schulen verbessert werden kann. Der Ansatz umfasst verschiedene Elemente. Daten werden mit Hilfe qualitativer und quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung wie schriftliche Befragungen von Lehrpersonen und Schüler:innen, Audio- und Videoaufnahmen von Aufgabenbearbeitungen und Schüler:innenaktivitäten sowie Dokumentenanalysen von Lernkontrollen und Produkten der Schüler:innen erfasst und ausgewertet. Dialogische Formate, wie Treffen und Unterrichtsbesuche, dienen dem Austausch zwischen den verschiedenen Stakeholdern. Das methodische Vorgehen und die verschiedenen Elemente des Ansatzes werden dargestellt und beispielhaft veranschaulicht. Abschließend wird der Nutzen dieses Ansatzes als Teil zukünftiger Lehrmittelentwicklungen diskutiert.
Schlagworte
Formative Evaluation, Qualitätssicherung, Akzeptanzförderung, Lehrmittel, Programmevaluation
APA-Zitation
Totter A. (2025). Formative Lehrmittelevaluation: Ein mehrperspektivischer und modularer Ansatz. Zeitschrift für Evaluation, 24(2), 219-244. https://doi.org/10.31244/zfe.2025.02.03