S. 8–36
Standortbestimmung zur Evaluation in der Gesundheitsförderung im DACH-Raum
Kurzlink
: https://www.waxmann.com/artikelART106532
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.2026.01.02
Abstract
Der Beitrag blickt auf die Evaluationskultur von Gesundheitsförderung im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz), wobei die strukturelle Verankerung sowie Ausschnitte der Evaluationspraxis betrachtet werden. Die Standortbestimmung basiert auf einem Austausch im Rahmen des Netzwerktreffens des DACH-Netzwerks Gesundheitsförderung im Jahr 2024 und Dokumentenanalysen zu Strukturen und zur Evaluationspraxis in den drei Ländern. Die Ergebnisse zeigen, dass Evaluation breit anerkannt ist und stark von Förderinstitutionen gelenkt wird. Wirkungsorientierung wird wichtiger, wobei die Komplexität der Gesundheitsförderung die Evaluation methodisch fordert. Dieser Herausforderung wird primär mit Multimethodenansätzen und der zunehmenden Nutzung von Wirkungsmodellen begegnet. Die Prinzipien der Gesundheitsförderung werden in der Evaluation zunehmend, aber nicht systematisch beleuchtet. Die Transparenz und Veröffentlichung von Ergebnissen sind z. T. verbesserungsbedürftig. Insgesamt wird empfohlen die wissenschaftliche Orientierung und den Austausch zwischen Akteur:innen in der Evaluation zu verstärken.
Schlagworte
Evaluation, Gesundheitsförderung, Evaluationskultur, Wirkung
APA-Zitation
Paul, H., Ackermann, G., Braunegger-Kallinger, G., Grillich, L., Griebler, U., Nöhammer, E., Rohrauer-Näf, G., Vana, I., von Rüden, U. & Zumbrunn A. (2026). Entwicklung einer Evaluationskultur in der Gesundheitsförderung: Standortbestimmung zur Evaluation in der Gesundheitsförderung im DACH-Raum. Zeitschrift für Evaluation, 25(1), 8-36. https://doi.org/10.31244/zfe.2026.01.02