S. 168–170

Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART106641
.doi: https://doi.org/10.31244/zekw/2026/01.11

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Abstract

Die Poetik des Comics entfaltet sich in einer sequenziell-simultanen Landschaft, in der potenziell multiple Interpretationspfade angelegt sind. Die Offenheit für Bedeutung bildet – im Sinne Umberto Ecos – das zentrale Prinzip des „offenen Kunstwerks“: einer künstlerischen Botschaft, die sich einer eindeutigen Festlegung entzieht und über eine singuläre Bedeutung hinausweist. Um zu zeigen, wie Comics ihr eigenes Interpretationsfeld erweitern können, präsentiert die vorliegende Studie eine selbstreflexive, offene Comicseite. Die Ergebnisse weisen auf eine spezifische Richtung der Comicproduktion hin und markieren mögliche technische Verfahren, mit denen sich diese interpretative Offenheit gestalterisch realisieren lässt.

Schlagworte
Comics, Selbstreflexion, offenes Kunstwerk, Metalanguage / Metasprache, Comics als Forschungsinstrument

APA-Zitation
Calvet L. (2026). Framing the Opening. Zeitschrift für Empirische Kulturwissenschaft, 122(1), 168-170. https://doi.org/10.31244/zekw/2026/01.11

Zeitschrift für Empirische Kulturwissenschaft