Lisa Rosen

(Dis-)kontiuitäten transnationaler Bildungsräume

S. 46–64

Berufsbiografische Perspektiven ehemaliger Auslandsdienstlehrkräfte an Schulen im deutsch-französischen Grenzraum

Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART106799

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Abstract

Der Beitrag untersucht Lehrkräfte und ihre transnationalen Berufsbiografien als Zugang zu Bildungsräumen in der Grenzregion Deutschland–Frankreich. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob (Dis-)Kontinuitäten zwischen den transnationalen Bildungsräumen des deutschen Auslandsschulwesens und Schulen in der Grenzregion rekonstruierbar sind. Grundlage hierfür bildet ein (berufs-)biografisch-narratives Interview. Die Grounded-Theory-Analyse zeigt erstens eine Kontinuität im Dekolonialisierungsbedarf der in der berufsbiografischen Erzählung aufgerufenen Bildungsräume. Zweitens lassen sich zentrale Momente des pädagogischen Alltags als berufsbiografische Kontinuitäten rekonstruieren, die auf eine Realisierung von Transnationalisierung in und von Schule verweisen. Vor diesem Hintergrund wird die Frage aufgeworfen, ob das Konzept transnationaler Bildungsräume eine tragfähige theoretische Klammer zur Verbindung von deutschen Auslandsschulen und Schulen in Grenzregionen darstellt.

Schlagworte
Transnationaler Bildungsraum, Deutsches Auslandsschulwesen, Schulenim deutsch-französischen Grenzraum, Berufsbiografien, Lehrkräfte, Dekolonialisierung

APA-Zitation
Rosen L. (2026). (Dis-)kontiuitäten transnationaler Bildungsräume: Berufsbiografische Perspektiven ehemaliger Auslandsdienstlehrkräfte an Schulen im deutsch-französischen Grenzraum. Tertium Comparationis, 32(1), 46-64. https://www.waxmann.com/artikelART106799

Tertium Comparationis