S. 31–48
Nils Sagolla, Andreas Seifert, Carla Bohndick, Heike M. Buhl
Veränderungen im Zusammenhang zwischen studienrelevanten Fähigkeiten und studentischem Stress sowie der Studienzufriedenheit während der ersten beiden Jahre des Lehramtstudiums
Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART106721
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Trotz fundierter Erkenntnisse darüber, dass studienrelevante Fähigkeiten Prädiktoren für den Studienerfolg sind, bleibt offen, ob sich die Bedeutung studienrelevanter Fähigkeiten nach dem ersten Studienjahr verändert. Um diese Frage zu untersuchen, wurde der Zusammenhang zwischen studienrelevanten Fähigkeiten und studentischem Stress, der Studienzufriedenheit sowie der Unzufriedenheit mit den Studienbedingungen in einem messwiederholten Design mit bei N = 144 Lehramtsstudierenden im ersten und dritten Studienjahr analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Relevanz studienrelevanter Fähigkeiten im Zeitverlauf für studentischen Stress und Studienzufriedenheit signifikant verändert. Insbesondere nimmt die Bedeutung der Kooperation im Laufe der Zeit ab, während der Umgang mit Stress und Prokrastination an Relevanz gewinnen. Implikationen für die Lehrplanplanung, die Studierendenberatung und die Studienberatung werden diskutiert.
Schlagworte
Lehramtsstudierende, Studienanfänger, studienrelevante Fähigkeiten, Studienzufriedenheit, studentischer Stress
APA-Zitation
Sagolla, N., Seifert, A., Bohndick, C. & Buhl H. (2026). Skills Help, but They Don’t Help All at Once: Changes in the Relationship Between Study-Relevant Skills and Student Stress as Well as Study Satisfaction During the First Two Years of Teacher Education. Journal for Educational Research Online (JERO), 18(1), 31-48. https://www.waxmann.com/artikelART106721