S. 102–134

Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART106476
.doi: https://doi.org/10.31244/jero.2025.01.05

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Abstract

Lehramtsstudierende, die migrationsgeschichtlich bedingt mehrsprachig sind, werden in Schule und Studium mit unterschiedlichen Zuschreibungen konfrontiert. Zum einen sind sie selbst als Angehörige der im gesellschaftlichen Diskurs als problembelastet kategorisierten Gruppe der ‚DaZler:innen‘ durch die eigene Schulzeit gegangen, zum anderen werden von der Mehrheitsgesellschaft Erwartungen an sie herangetragen, die auf positive Effekte für mehrsprachige Schüler:innen fokussieren. Wie entwickelt sich das Rollenbild der betreffenden Studierenden in diesem Spannungsverhältnis? In sechs narrativen Interviews erzählen Studierende ihre Geschichte. Zentrale Aspekte des Rollenbildes sind Erfahrungen von Othering und Rassismus, aber auch von persönlichem Erfolg und Zugang zu Schüler:innen. Die Universität spielt hier eine wichtige Rolle beim Aufbrechen der erlernten Andersheit, doch gleichzeitig erweist es sich als umso dramatischer, wenn hier erneut negative Zuschreibungen passieren.

Schlagworte
Migrationsgeschichte, Lehramtsstudierende, Rollenbild, Othering

APA-Zitation
Drumm S. (2025). Die Entwicklung professioneller Rollenbilder bei migrationsbedingt mehrsprachigen Lehramtsstudierenden. Journal for Educational Research Online (JERO), 17(1), 102-134. https://doi.org/10.31244/jero.2025.01.05

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