S. 35–47
Alexandra Flügel, Lydia Kater-Wettstädt, Detlef Pech, Claudia Schomaker, René Schroeder, Toni Simon, Nina Skorsetz-Gumprecht
Kurzlink
: https://www.waxmann.com/artikelART106548
.doi: https://doi.org/10.31244/dds.2026.01.04
Abstract
Dieser Beitrag fokussiert die didaktische Bedeutung von Vielperspektivität im Sachunterricht als integratives Prinzip zur Bearbeitung von Querschnittsaufgaben wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Mobilität. Querschnittsaufgaben zeichnen sich durch ihre gesellschaftliche Relevanz und Fachgrenzen überschreitende Natur aus und gehen mit dem Anspruch einer fächerverbindenden Didaktik einher. Der Sachunterricht scheint durch sein Selbstverständnis als vielperspektivisches Fach besonders für deren Umsetzung geeignet zu sein. Vielperspektivität wird dabei jedoch unterschiedlich definiert und begründet. Anhand der Beispiele BNE und Mobilität wird gezeigt, wie die bestehenden konzeptionellen Entwürfe von Querschnittsaufgaben oft hinter ihren normativen Anforderungen zurückbleiben. Dabei stellt sich auch die Frage nach dem didaktischen Umgang mit der normativen Setzung von Querschnittsthemen und deren Reflexion im Unterricht. Vielperspektivität als didaktische Maxime eröffnet hier eine Möglichkeit zur didaktischen Rahmung, gesellschaftlich relevante Fragestellungen partizipativ und bildungsbedeutsam zu erschließen.
Schlagworte
Vielperspektivität, Sachunterricht, integrative Didaktik, Interdisziplinarität
APA-Zitation
Flügel, A., Kater-Wettstädt, L., Pech, D., Schomaker, C., Schroeder, R., Simon, T. & Skorsetz-Gumprecht N. (2026). Vielperspektivität als didaktische Maxime zum Umgang mit Querschnittsaufgaben im Sachunterricht?. DDS – Die Deutsche Schule, 118(1), 35-47. https://doi.org/10.31244/dds.2026.01.04