Qualitätssicherung an Hochschulen

Sandra Mittag

Qualitätssicherung an Hochschulen

Eine Untersuchung zu den Folgen der Evaluation von Studium und Lehre

2009,  Internationale Hochschulschriften,  Band 475,  182  Seiten,  E-Book (PDF),  19,90 €,  ISBN 978-3-8309-6713-2

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Mit dieser Untersuchung werden erstmals in Deutschland umfassend und systematisch die Folgen von mehrstufigen Evaluationsverfahren für die Qualitätssicherung und -verbesserung von Studium und Lehre analysiert. Für die Verfahren der beiden ältesten Einrichtungen für die Evaluation von Studium und Lehre in Deutschland, dem Verbund Norddeutscher Universitäten (Nordverbund) sowie der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA), werden das Ausmaß der Umsetzung von Evaluationsergebnissen und die Gründe für Erfolge und Misserfolge bei der Umsetzung gutachterlicher Empfehlungen analysiert sowie Vorschläge für eine Erhöhung des Umsetzungserfolgs entwickelt.

Pressestimmen

Die systematische Qualitätssicherung im europäischen Hochschulraum ist ein hochaktuelles politische initiiertes Thema. So weist Sandra Mittag zu Recht darauf hin, dass im Rahmen des Bologna-Prozesses die Etablierung und der Nachweis von Mindeststandards wichtige Aufgaben der Hochschulen sind. [...] Mittags Ansatz zeichnet sich durch eine starke Anwendungsforschung aus. [...] Sandra Mittag legt mit ihrer Dissertation erste wichtige Einblicke in die Umsetzungsrealität von Evaluationsergebnissen vor. Das Buch zeichnet sich durch multimethodale Vielfalt aus und verbindet quantitative mit qualitativen Daten in einer sinnvollen und sich ergänzenden Weise. Die Ergebnisse sind gerade für Hochschulangehörige interessant, die mit Evaluationen betraut sind. [...] Was mit Evaluationen an Hochschulen realistischerweise bewirkt werden kann, wird von Mittag erstmalig systematisch aufgezeigt.
Edith Braun in: Erziehungswissenschaftliche Revue Nr. 4 vom 08.08.2007

Die Abhandlung wird durch ein umfangreiches Literaturverzeichnis zu Fragen der Evaluation komplettiert.
Aus: Beiträge zur Hochschulforschung. 28. Jg. H.4. 2006.