Das pädagogische Konzept der Offenheit in internationaler Perspektive

Anatoli Rakhkochkine

Das pädagogische Konzept der Offenheit in internationaler Perspektive

Die Idee der Offenheit in der westeuropäischen Pädagogik im Hinblick auf die gegenwärtige pädagogische Diskussion in Russland

2003,  Internationale Hochschulschriften,  Band 414,  294  Seiten,  E-Book (PDF),  26,90 €,  ISBN 978-3-8309-6272-4

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Auf der Grundlage eines komparativen Ansatzes werden systematische Erkenntnisse in Bezug auf die Idee der Offenheit in der Pädagogik dargestellt. Offenheit wird im Kontext der westeuropäischen kulturellen und theoretischen Tradition und in der Geschichte der Pädagogik betrachtet. Die Realisierung dieser Idee wird auf der didaktischen Ebene im Konzept des offenen Unterrichts in England, auf der Ebene der Institution Schule im Zusammenhang mit den Konzepten der Öffnung von Schule in Deutschland und auf der Ebene des Bildungssystems am Beispiel der Niederlande untersucht. Aktuelle Tendenzen in Bezug auf die Offenheit in der russischen Pädagogik und das Potenzial dieser Idee für das russische Bildungswesen im Transformationsprozess bilden den Bezugsrahmen für die Untersuchung.

Eine besondere Bedeutung kommt der Analyse des dialektischen Verhältnisses von Offenheit und Geschlossenheit in der Pädagogik zu, die in ihrem Zusammenwirken die Entstehung von neuen dynamischen, aber funktional stabilen Strukturen herbeiführen. In diesem theoretischen Rahmen werden aktuelle pädagogische Probleme wie Schulentwicklung, Schulautonomie und Zentralisierung der Qualitätskontrolle auf der Ebene des Unterrichts, der Institution Schule und des Schulsystems im neuen Licht dargestellt.

Autoreninfo

Anatoli Rakhkochkine, geb. 1975, Studium der Linguistik und der Pädagogik an den Universitäten Novgorod (Russland) Bielefeld, Lehrer und Hochschullehrer in Russland, 2002 Promotion an der Universität Bielefeld.