Sprachbildung im naturwissenschaftlichen Unterricht

Linda Riebling

Sprachbildung im naturwissenschaftlichen Unterricht

Eine Studie im Kontext migrationsbedingter sprachlicher Heterogenität

2013,  Interkulturelle Bildungsforschung,  Band 20,  260  Seiten,  broschiert,  34,90 €,  ISBN 978-3-8309-2804-1

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Für Schülerinnen und Schüler (mit und ohne Migrationshintergrund) ist Bildungssprache eine Sprachform, die sie im Laufe der Schulbiografie erwerben müssen. Kinder und Jugendliche aus lesefreudigen Familien erfahren dabei Hilfe von zu Hause. Für die anderen hängt der Lernerfolg vor allem davon ab, wie sprachliche Bildung in den Regelunterricht integriert wird.
Ziel des Forschungsprojekts, dessen Ergebnisse hier vorgestellt werden, war es, in einer deskriptiven Analyse der selbstberichteten Unterrichtspraxis Erkenntnisse über die Gestaltung eines „sprachbildenden“ Unterrichts zu gewinnen. Befragt wurden Lehrerinnen und Lehrer der naturwissenschaftlichen Fächer, die in sprachlich heterogenen Lerngruppen unterrichten. Sehen sie es als ihre Aufgabe an, gemeinsam mit Chemie, Physik oder Biologie auch „Sprache“ zu unterrichten? Wie eröffnen sie den Kindern und Jugendlichen einen Weg, die fachlichen Zusammenhänge sprachlich zu erschließen? Wie setzen sie Sprachbildung im Fachunterricht um?

Pressestimmen

Das Verdienst von Rieblings Studie sind empirisch gestützte Daten, die den Bedarf an systematischer sprachlicher Bildung in der Schule aufzeigen, sowie konkrete Anregungen für die Realisierung von Sprachbildung im Unterricht [...].
Alexandra Wojnesitz in: ODaF-Mitteilungen, 2/2013