Wirkungsorientierung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit

Claudia BergmüllerBernward CausemannSusanne HöckJean-Marie KrierEva Quiring

Wirkungsorientierung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit

2019,  Erziehungswissenschaft und Weltgesellschaft,  Band 12,  316  pages,  paperback,  34,90 €,  ISBN 978-3-8309-3923-8

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Die Forderung nach einer stärkeren Wirkungsorientierung hat seit einigen Jahren auch die entwicklungspolitische Inlandsarbeit erfasst. Die Umsetzung dieser Forderung ist nicht trivial, denn hier stehen Bildungs- und Bewusstwerdungsprozesse im Vordergrund, die von vielen Einflüssen abhängig sind und sich somit klassischen kausalprüfenden Evaluationsdesigns entziehen. Schon seit längerem wird daher diskutiert, was in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit unter Wirkung verstanden werden kann, und wie sich diese Wirkungen feststellen lassen. Beide Fragen werden im Rahmen des in diesem Band vorzustellenden Ressortforschungsvorhabens „Wirkungen und Methoden der Wirkungsbeobachtung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit“ bearbeitet, das durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert wurde. Diese Publikation zeigt vor dem Hintergrund der empirischen Erkenntnisse des Forschungsvorhabens auf, welche Wirkungen in der Planung entwicklungspolitischer Inlandsvorhaben anvisiert werden können, welche Rahmenbedingungen ihre Wirksamkeit beeinflussen können und welche Designs und Instrumente für die Erfassung von Wirkungen in diesem Feld geeignet sind.

Auch als PDF-Datei downloadbar: Wirkungsorientierung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit

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Claudia Bergmüller, M.A., Dr. phil., ist Professorin für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Schultheorie/historische Bildungsforschung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören Bildung im Kontext globaler Gerechtigkeit, Evaluationsforschung sowie Schul- und Unterrichtsentwicklung. Sie begleitet seit vielen Jahren Nichtregierungsorganisationen bei der wirkungsorientierten Planung und Evaluation von Bildungsprojekten. Seit 2007 koordiniert sie das Netzwerk „Evaluation entwicklungsbezogener Inlandsarbeit“.

Bernward Causemann ist freier Berater in der Entwicklungszusammenarbeit und assoziiert mit der Firma FAKT gGmbH. Er berät, evaluiert und trainiert in der entwicklungspolitischen Inlands- und Auslandsarbeit. Zu seinen Schwerpunkten gehören Methoden der Wirkungserfassung und systemische Ansätze der Evaluation.

Susanne Höck, M.A., Dipl. Development Policy / Economics (UK), evaluiert seit Gründung von EOP 2002 (www.eop-evaluation.de) vor allem Projekte in den Bereichen entwicklungspolitische Bildung, Globales Lernen und BNE. Sie begleitet Selbstevaluationen und Organisationsentwicklungen und ist als Trainerin tätig.

Jean-Marie Krier, Dr., Erziehungswissenschaftler / Soziologe (Univ.), Betriebswirt (Univ.), ist Mitarbeiter der KommEnt GmbH in Salzburg, Österreich. Er evaluiert und berät seit vielen Jahren in den Bereichen entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Globales Lernen und Fairer Handel im In- und Ausland.

Eva Quiring, Dipl. Kulturwirtin (Univ.), M. Eval. (Univ.), ist Geschäftsführerin der EQ EvaluationsGmbH (www.eq-eval.de). Sie hat als freie Projektgutachterin für das Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung gearbeitet und ist heute als unabhängige Evaluatorin und Trainerin im In- und Ausland tätig.

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