Gemeinsames Kernabitur

 vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (Editor)

Gemeinsames Kernabitur

Zur Sicherung von nationalen Bildungsstandards und fairem Hochschulzugang

Gutachten

2011,  110  pages,  E-Book (PDF),  0,00 €,  ISBN 978-3-8309-7585-4

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Das Abitur hat in Deutschland eine lange Tradition als Reifeprüfung, die die Studierfähigkeit attestieren und damit den Zugang ins Hochschulsystem eröffnen soll. Allerdings werden seit Jahrzehnten beträchtliche Unterschiede hinsichtlich der Aufgabenstellungen und der Bewertungsniveaus zwischen den Bundesländern nachgewiesen. Dies verhindert eine nationale Vergleichbarkeit und erzeugt erhebliche Ungerechtigkeiten bei der Leistungsbewertung und damit beim Hochschulzugang. Darüber hinaus fehlt mit der Vergleichbarkeit ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung. Der Aktionsrat Bildung analysiert in seinem aktuellen Gutachten die Abiturprüfungsverfahren der Bundesländer und zeigt auf, dass dringender Handlungsbedarf in Richtung einer Vereinheitlichung besteht. Deshalb entwickelt er ein rasch umsetzbares Konzept für ein Gemeinsames Kernabitur und unterbreitet konkrete Empfehlungen für die Durchführung einer länderübergreifenden Abiturkomponente ab dem Abiturjahrgang 2018. Der Vorschlag des Gemeinsamen Kernabiturs ist so angelegt, dass er sich leicht in das bestehende System der Abiturprüfungen einbinden lässt und den Ländern ein hohes Maß an Flexibilität erhält.

Der Aktionsrat Bildung ist ein politisch unabhängiges Gremium, dem folgende Experten angehören: Prof. Dr. Dieter Lenzen, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Blossfeld, Prof. Dr. Wilfried Bos, Prof. Dr. Hans-Dieter Daniel, Prof. Dr. Bettina Hannover, Prof. Dr. Manfred Prenzel, Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach, Prof. Dr. Rudolf Tippelt und Prof. Dr. Ludger Wößmann.

press

Die Gutachten des Aktionsrates BILDUNG verknüpfen geballten Sachverstand mit pragmatischen Lösungsvorschlägen für anstehende Qualitätsprobleme im Bildungssystem.
Gottfried Kleinschmidt in: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, 2/2012.