S. 58–75

Imke LangeDrorit Lengyel

Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART106089
.doi: https://doi.org/10.31244/jero.2024.01.04

freier Download open-access

Abstract

Erscheinungstermin: 06.03.2025
In dem Artikel steht die Frage im Zentrum, wie sich die Bezeichnungspraxen von Lehramtsstudierenden in Seminarveranstaltungen zum Umgang mit sprachlicher Heterogenität darstellen. Beleuchtet wird das Spannungsfeld, einerseits Differenzen zu benennen und pädagogisch-didaktisch aufzugreifen und andererseits durch die Benennung Differenzen zu reproduzieren und aufrechtzuerhalten. Dazu wurden mittels einer für die Fragestellung adaptierten funktional-semantischen Analyse Textbeiträge von Studierenden aus einer Lehrveranstaltung des integrierten Modells zu „Sprachlicher Heterogenität und Deutsch als Zweitsprache (DaZ)“ an der Universität Hamburg empirisch untersucht. Der Artikel zeigt beispielhaft an einer Aufgabenstellung aus dem Feld der Sprachdiagnostik, wo kritische Aspekte der Sprachsensibilität (i. S. von Sprache als Instrument) in der Lehrkräftebildung liegen. Davon ausgehend werden hochschuldidaktische Perspektiven zu einem reflexiven Umgang mit Differenzmarkierungen und Formen des Otherings entwickelt.

Schlagworte
Sprachliche Heterogenität, Differenzmarkierung, Adressierung, Sprachdiagnostik

APA-Zitation
Lange, I. & Lengyel D. (2024). Adressierungen und Zuschreibungen im Umgang mit sprachlicher Heterogenität: Einblicke in Texte von Lehramtsstudierenden. Journal for Educational Research Online (JERO), 16(1), 58-75. https://doi.org/10.31244/jero.2024.01.04

Journal for Educational Research Online (JERO)