S. 16–35
Kurzlink
: https://www.waxmann.com/artikelART106087
.doi: https://doi.org/10.31244/jero.2024.01.02
Abstract
Erscheinungstermin: 06.03.2025
Der Beitrag befasst sich mit Mehrsprachigkeit und rückt eine neue bildungspolitische Maßnahme in den Mittelpunkt: das „DaZ-Modul – Deutsch für Schüler:innen mit Migrationshintergrund“, das im Rahmen der regulären Lehrkräftebildung eingeführt wurde. Angesichts der zunehmenden sprachlichen Heterogenität und transnationalen Mobilität ist das Potenzial eines solchen Moduls von besonderer Bedeutung. Um dieses Potenzial zu analysieren, wurde eine qualitative Studie mit angehenden Lehrkräften durchgeführt, in der eine Triangulation von Gruppengesprächen im Prä-post-Design mit Lerntagebüchern verwendet wurde. Die Ergebnisse bieten tiefe Einblicke in die sprachlichen Normalitätsvorstellungen der Teilnehmenden und deren Rekonstruktion im Verlauf der Ausbildung. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden Implikationen für die Lehrkräftebildung in einer mehrsprachigen Gesellschaft diskutiert: der Einbezug fachintegrierter mehrsprachiger Ansätze kombiniert mit reflexiven und biografischen Methoden.
Schlagworte
Lehrkräftebildung, Sprachenpolitik, mehrsprachige Ansätze, sprachbezogene Überzeugungen
APA-Zitation
Putjata G. (2024). Multilingualism in Regular Teacher Education: A Qualitative Study With Pre-Post Conversations and Learning Diaries on Reconstruction of Language-Related Notions of Normality. Journal for Educational Research Online (JERO), 16(1), 16-35. https://doi.org/10.31244/jero.2024.01.02