S. 9–25

Henrike Terhart

Zur Bedeutung einer systematischen Ungleichheitsorientierung in einem wachsenden Forschungsfeld

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Abstract

Der Beitrag gibt einen Überblick über die aktuelle schulbezogene Transnationalisierungsforschung. Unter Berücksichtigung bestehender Systematisierungsvorschläge zu transnationalen (Bildungs-) Räumen werden drei Schwerpunkte gewählt: a) transnationale Lebenswelten von Schüler*innen im Verhältnis zur Institution Schule, b) (internationale) Schulkonzepte und Schulentwicklungsprozesse in der Migrationsgesellschaft sowie c) transnationale policy-Diskurse durch grenzüberschreitende Steuerungs- und Austauschprozesse bezogen auf Schule und Schulsysteme. Dabei zeigt die aktuelle Forschung zu Schule auf, dass neben exklusiven transnationalen Bildungsarrangements zunehmend Analysen zu marginalisierten Lebenswelten von Schüler*innen und Schulen vorliegen. Auf dieser Grundlage wird für eine systematische Ungleichheitsorientierung in der schulbezogenen Transnationalisierungsforschung plädiert.

Schlagworte
Schule, Transnationalität, Transnationalisierung, Ungleichheit, Migration

APA-Zitation
Terhart H. (2024). Schulbezogene Transnationalisierungsforschung: Zur Bedeutung einer systematischen Ungleichheitsorientierung in einem wachsenden Forschungsfeld. Tertium Comparationis, 30(1), 9-25. https://www.waxmann.com/artikelART105865

Tertium Comparationis