Das “The Journal for European Ethnology and Cultural Analysis” (JEECA) wurde als englischsprachige Edition der "Zeitschrift für Volkskunde" in Zusammenarbeit mit der "Österreichischen Zeitschrift für Volkskunde" und dem "Schweizerischem Archiv für Volkskunde" gegründet (alle Zeitschriften werden peer-reviewed).

Die Zeitschrift für Volkskunde (ZfVk) ist die älteste kulturanthropologische Zeitschrift in Zentraleuropa, die immer noch gedruckt wird: Sie entstand 1891 aus der Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft und wurde ursprünglich als ein Organ des Berliner Vereins für Volkskunde von dem deutschen Philologen Karl Weinhold gegründet. Seit 1963 ist die Deutsche Gesellschaft für Volkskunde für ihre Publikation verantwortlich. Die Zeitschrift für Volkskunde (ZfVk) ist die wichtigste deutschsprachige Zeitschrift für die Disziplinen der europäischen Ethnologie, Kulturanthropologie und volkskundlichen Studien.

Um die Ergebnisse der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft zugänglich zu machen, haben wir beginnend mit dem Jahrgang 2016 eine englischsprachige Online-Edition der Zeitschrift eingeführt.
ZfVk / JEECA repräsentiert aktuelle kulturelle Analysen in ihrer gesamten Breite, in zeitgenössischer sowie historischer Perspektive, in globalen als auch regionalen und lokalen Kontexten.

Die Beiträge – hauptsächlich von Wissenschaftlern deutschsprachiger Universitäten und Forschungseinrichtungen – umfassen Phänomene der Alltagskultur in europäischen Gesellschaften: Es werden Fragen über soziokulturelle Transformationen und Differenzierung gestellt, Aspekte des Transnationalismus und der Migration adressiert sowie historische Mikroanalysen der regionalen Lebensbedingungen und Machtstrukturen durchgeführt. Der Orientierungspunkt liegt sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Das zentrale und verbindende Element sind agierende Subjekte, ihre Praktiken, Strategien und Wissensformen. Abhängig vom Kontext der Untersuchung und der räumlichen sowie zeitlichen Grenze basieren die Beiträge auf der Analyse von Feldforschungsmaterial, qualitativen Interviews, Bildern, Filmen, Objekten und Archivmaterial, einschließlich Diskurs- und Medienanalyse.