David Käbisch

Konfessionslosigkeit und Globalisierung: Eine neue Herausforderung für die religionspädagogische Forschung

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART104558
.doi: https://doi.org/10.31244/zep.2021.01.08

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Abstract

Es gibt eine wachsende Zahl an Forschungsarbeiten, die sich mit dem Zusammenhang von Globalisierung, Religion und Bildung beschäftigen. Der vorliegende Artikel bezieht diese Arbeiten auf den Religionsunterricht an öffentlichen Schulen in Deutschland. Diesen besuchen nicht nur Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Konfessionen und Religionen, sondern auch Konfessionslose. Ausgehend von dieser Beobachtung wird zunächst die Pfadabhängigkeit religiöser Entwicklungen in einem globalen Kontext beschrieben, indem Ostdeutschland als Fallbeispiel herangezogen wird. Anschließend werden die nationalen, konfessionellen und religiösen Implikationen skizziert, die mit Begriffen wie „konfessionslos“, „bekenntnisfrei“ und „nicht-religiös“ einhergehen. Abschließend werden die schulischen und außerschulischen Aufgaben religionsbezogener Bildung in einer globalisierten Welt erkundet.

Schlagworte
transnationale Bildungsforschung, religionsbezogene Bildung, Ostdeutschland