Kristina Langeder-Höll

Eine „populistische Lektion“: Emotionssensible Perspektiven für die politische Bildung

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART102753
.doi: https://doi.org/10.31244/zep.2019.01.03

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Abstract

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Instrumentalisierung von Emotionen als Strategie rechtspopulistischer Politik und zieht daraus Schlüsse für die politische Bildung. Die negative Bewertung von Emotionen oder deren Verdrängung aus dem politischen Diskurs bilden eine Leerstelle im Politischen. Auf Basis der Theorie der Intergruppen-Emotionen zeigt der Beitrag die Funktionen von Emotionen für Identitätsstiftung und Gruppenbildung und die Risiken für eine pluralistische Gesellschaft auf. Der Beitrag plädiert für eine stärkere Thematisierung und kritische Reflexion von Emotionen in der politischen Bildung und stellt Perspektiven für eine emotionssensible politische Bildung dar.

Schlagworte
politische Bildung, Rechtspopulismus, Emotionen, Intergruppen-Emotionen, Identität