Jan Ulrich HenseSandy Taut

Wie Wirkungsmodelle zur Wirkung kommen. Nutzungsvarianten, Mehrwert und Kosten ihrer Verwendung in der Evaluationspraxis

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART104598
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.02.02

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Abstract

Wirkungsmodelle bezeichnen als Überbegriff verschiedene modellhafte Repräsentationsformen der Wirkungsweise von Programmen. Sie beschreiben Annahmen über deren Funktionsweise und erklären, wie, für wen und unter welchen Bedingungen eine Maßnahme zur Wirkung kommt. Ihre Popularität in der Evaluation erklärt sich durch verschiedene unterstützende Funktionen, die einen Mehrwert für den Evaluationsprozess und -ergebnisse darstellen können. Der Beitrag geht auf Begrifflichkeiten und Hintergründe bei der Anwendung von Wirkungsmodellen ein. Im Hauptteil werden die vielfältigen Nutzungsvarianten von Wirkungsmodellen in Evaluationen und ihre möglichen Einflüsse auf Evaluationsqualität und -gegenstand diskutiert sowie mögliche Kosten der Arbeit mit Wirkungsmodellen thematisiert. Abschließend werden Anschlussfragen aus deskriptiver, theoretischer und präskriptiver Perspektive reflektiert. Der Beitrag endet mit einem Plädoyer für ein ‚wirkungsorientiertes Mindset‘ bei der Gestaltung von Maßnahmen.

Schlagworte
Wirkungsmodell, Programmtheorie, Logisches Modell, Evaluationstheorie