Evert Vedung

The Twelve-Part Typology of Evaluation Uses

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART104393
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.2021.01.05

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Abstract

Erkenntnisse aus Evaluationen zur Anwendung zu bringen, ist ein Mantra von Evaluierenden. Ihre Standardlösung besteht darin, instrumentelle, konzeptionelle und legitimierende Nutzungen als Verwendungen von Evaluationsprodukten wahrzunehmen und die Nutzung von Evaluationsprozessen als einen vierten Typus zu betrachten, der sich von den drei vorhergehenden wesentlich unterscheidet. Dieser Artikel löst sich auf zwei grundlegende Arten von dieser ‚drei mal eins‘-Typologie der Verwendung. Eine Abweichung besteht darin, der vorherrschenden Trias aus instrumentellem, konzeptuellem und legitimierendem Gebrauch taktische, rituelle und konstitutive Produktverwendungen hinzuzufügen. Noch grundlegender ist die zweite Abweichung, bei der alle sechs Verwendungen nicht nur mit der Produktnutzung, sondern auch mit der Prozessnutzung verbunden werden. Das bedeutet, dass alle sechs Nutzungsarten sowohl als Produktnutzung als auch als Prozessnutzung auftauchen, was zu einem ‚sechs mal zwei‘-Muster anstelle der ‚drei mal eins‘-Verwendung der Evaluationstypologie führt. Das Ergebnis ist die Zwölfteilige Typologie der Evaluationsnutzungen. Nach der Erläuterung der Unterscheidung zwischen Produktnutzung und Prozessnutzung von Evaluationen wird in diesem Beitrag die Zwölfteilige Evaluierungstypologie im Detail erörtert und anhand praktischer Beispiele verdeutlicht.

Schlagworte
Zwölfteilige Typologie der Evaluationsnutzungen, Technisches Modell der Evaluationsnutzung, Konstitutive Nutzung, Produktnutzung, Prozessnutzung