Thomas DelahaisKarine SageVincent Honoré

Evaluatorinnen und Evaluatoren im Übergang

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART104221
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.2020.02.03

Artikel kaufen

Abstract

Als der Klimawandel langsam drohend am Horizont auftauchte, haben sich viele lokal Verantwortliche in Transition-Initiativen engagiert, um neue nachhaltige Entwicklungsmodelle zu finden. Solche Initiativen sind bisher kaum evaluiert worden und tatsächlich widersetzen sie sich den Standardevaluationspraktiken. In den letzten sieben Jahren haben wir drei dieser Initiativen unter Einsatz der Contribution Analysis evaluiert. Dies stellte sich als methodologische Herausforderung dar, u.a. weil diese Initiativen nicht als Handlungsprogramm einer Behörde aufgefasst werden können, sondern eher als eine lokale Dynamik, die durch tief verwurzelte politische Weltanschauungen angetrieben wird. Wir stellen hier unsere Erfahrungen vor, wie man solche Initiativen durch die gemeinsame Rekonstruktion des Evaluandums und der Theory of Change evaluierbar machen kann. Aber was als Methode begonnen hatte, endete als Reflexion von Werten. „Was ist gut“ und wie kann eine Transitionsinitiative dazu beitragen? Und wie beeinflusst dies unsere eigenen Normen und Werte als Evaluatorinnen und Evaluatoren?

Schlagworte
Transition, Contribution Analysis, Theory of Change, Werte