René Krempkow

Determinanten der Studiendauer – individuelle oder institutionelle Faktoren?

Sekundärdatenanalyse einer bundesweiten Absolvent(inn)enbefragung

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART103978
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.2020.01.03

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Abstract

Dieser Beitrag behandelt die Frage: Inwieweit haben Hochschulen Einfluss auf die Studiendauer? Die Modellierung der empirischen Analyse greift auf frühere Modelle des Studienerfolgs zurück und überprüft diese anhand eines erweiterten Modells. Die Auswertung des verwendeten nationalen Absolvent(inn)enbefragungsdaten satzes mittels OLS-Regressionen fokussiert die Rolle individueller und institutioneller Faktoren. Es zeigt sich, dass beides relevant ist. Die Ergebnisse wurden bei Verwendung erweiterter Modelle sowie in separaten Analysen für Fächergruppen und Einzelfächer weitgehend bestätigt. Insgesamt ist das Teilzeitstudium einer der stärksten fächerübergreifend relevanten von den Hochschulen mindestens teilweise beeinflussbaren Faktoren. Würde man für Studierende flexiblere Teilzeitstudienmöglichkeiten anbieten, resultierte daraus ein deutlich höherer Anteil Studierender in der Regelstudienzeit. Dies wird angesichts des Hochschulpakt-Nachfolgeprogramms künftig noch bedeutsam(er).

Schlagworte
Studiendauer, Studienerfolg, Studienqualität, Absolvent(inn)enstudie