Marion HändelSvenja BendenlierMichaela Gläser-ZikudaRudolf KammerlBärbel KoppAlbert Ziegler

Verfügen Studierende über die Mittel und Wege, um während der Coronaviruspandemie zu lernen?

Bedarfe für Online-Lehre in einer plötzlich digitalisierten Landschaft

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART104841
.doi: https://doi.org/10.31244/jero.2022.01.08

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Abstract

Weltweit begann das Jahr 2020 unter dem Einfluss der Coronapandemie. Innerhalb sehr kurzer Zeit begannen Universitäten, Online-Kurse für den Fernunterricht zu entwickeln und implementieren. Die vorliegende Studie untersuchte anhand einer Online-Umfrage an einer deutschen Universität die besonderen Umstände, unter denen Studierende das digitale Sommersemester 2020 begannen. Von etwa 38 500 Studierenden nahmen N = 5563 Studierende aller Fakultäten an der Umfrage teil. Die Ergebnisse zeigen, wie gut die Studierenden mit Geräten für das digitale Lernen ausgestattet sind, welche Erfahrungen sie zuvor bereits mit dem Online-Lernen gemacht hatten und wie kompetent sie sich in Bezug auf das digitale Lernen fühlen. Die Studie liefert wichtige Einblicke in die digitale Hochschulbildung während der außergewöhnlichen Pandemiesituation. Die Ergebnisse können in studentische Beratungssysteme einfließen, sei es durch Unterstützung beim Zugang zu Geräten, durch Kurse zu digitalen Schlüsselkompetenzen oder durch Beratung von Studierenden mit besonderen sozialen Belastungen.

Schlagworte
Hochschulbildung, E-Learning, Digital Readiness, Coronapandemie