Sven AndersonDaniel SommerhoffMichael SchurigStefan UferMarkus Gebhardt

Entwicklung eines Tests zur Lernverlaufsdiagnostik mit schwierigkeitsgenerierenden Merkmalen: Ein Beispiel für die Diagnose grundlegender arithmetischer Fertigkeiten in der Grundschule

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART104839
.doi: https://doi.org/10.31244/jero.2022.01.06

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Abstract

Diese Studie untersucht den Einfluss schwierigkeitsgenerierender Merkmale für die Gestaltung von Items zur Lernverlaufsdiagnostik arithmetischer Basiskompetenzen im Zahlenraum bis 100. Das System zur Itemkonstruktion basiert dabei auf drei theoriegeleiteten schwierigkeitsgenerierenden Merkmalen: der verwendeten arithmetischen Operation, der Notwendigkeit des Zehnerübergangs, und der Stellenanzahl des zweiten Terms. Zur Schätzung und Vorhersage der Itemparameter wurden das Rasch-Modell (RM) und das linear-logistische Testmodell (LLTM) verwendet. Die Ergebnisse des LLTM-Ansatzes deuten darauf hin, dass alle drei vermuteten schwierigkeitsgenerierenden Merkmale signifikante Prädiktoren für die Itemschwierigkeit sind. Basierend auf den drei schwierigkeitsgenerierenden Merkmalen konnten 20% der Varianz der Itemschwierigkeitsparameter des RM erklärt werden. Diese Studie verdeutlicht, dass die Identifikation und Prüfung schwierigkeitsgenerierender Merkmale wichtige Erkenntnisse liefern, wie Herausforderungen bei der Entwicklung zukünftiger Tests zur Lernverlaufsdiagnostik in Mathematik berücksichtigt werden können.

Schlagworte
Lernverlaufsdiagnostik, Rasch-Modell (RM), Linear-logistisches Testmodell (LLTM), itemgenerierende Regeln, elementare Arithmetik