Lars BurghardtAnja LinbergSimone LehrlKira Konrad-Ristau

Die Bedeutung frühkindlicher häuslicher und institutioneller Lernumwelten für frühe mathematische Kompetenzen

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Abstract

Mathematische Kompetenzen sind eine Grundvoraussetzung für den Bildungserfolg. In der vorliegenden Studie untersuchen wir daher die Relevanz der häuslichen und institutionellen Lernumgebung von Kindern im Alter von zwei Jahren für mathematische Kompetenzen im Alter von vier Jahren anhand Daten der Startkohorte 1 des NEPS (N = 1170 Kinder) und kontrollieren die häusliche Lernumgebung zu späteren Zeitpunkten. Die Ergebnisse zeigen positive Effekte globaler prozessualer Merkmale der häuslichen Lernumgebung, wie der Häufigkeit gemeinsamer Aktivitäten zu Hause, sowie domänenspezifische Effekte der mathematischen und sprachlichen Anregung in Eltern-Kind-Interaktionen. Die Auswirkungen der frühen Eltern-Kind-Interaktion bleiben bestehen, wenn Kontrollvariablen und gemeinsame Aktivitäten aus späteren Wellen ergänzt werden. In einer Teilstichprobe (N = 230) wurden Aspekte der institutionellen Betreuung analysiert, hier zeigen sich nur geringe Zusammenhänge bezogen auf die späteren mathematischen Kompetenzen.

Schlagworte
Häusliche Lernumwelt; Institutionelle Lernumwelt; Mathematische Kompetenzen; Eltern-Kind-Interaktion; Gemeinsame Aktivitäten; Frühkindliche Erziehung Bildung und Betreuung