Sanda ÜllenChrista Markom

Erinnerungen an Migration(en) in Schulen

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART102881

freier Download

Abstract

Geschichtsschulbücher werden häufig als „nationale Biographien“ (Lozic & Hintermann, 2010, p. 33, own translation) der entsprechenden Staaten wahrgenommen und sind dadurch verbunden mit Fragen nach Identität, Zugehörigkeit, sowie der Repräsentation von wir und den Anderen. In diesem Artikel liegt die Konzentration auf der Migrationsgeschichte nach und von Österreich und auf der Frage, wie SchülerInnen die Repräsentation von Migrationsgeschichte wahrnehmen. Durch die Untersuchung von acht Schulklassen in Österreich wird die Rolle der Schulbücher als kollektive Erinnerungsorte analysiert und hinterfragt. Durch das aktive Miteinbeziehen der SchülerInnen in das Forschungsprojekt und die Beachtung unterschiedlicher Perspektiven und Kontexte bei der Analyse, wie beispielsweise der Repräsentation von Migration in Schulbüchern, den familiären Hintergründen der SchülerInnen, sowie der Dynamiken im Klassenzimmer, identifizieren wir unterschiedliche Wege, wie SchülerInnen Migration(en) wahrnehmen und erinnern.

Schlagworte
Geschichtsschulbücher; Repräsentation von Migration; Kollektive Erinnerungen; Schulworkshops; Aktive Teilnahme der SchülerInnen