Detlef Fickermann

Daten für Taten

Verbesserung der Datengrundlagen für zielgerichteteres politisches Handeln zur Eindämmung und Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART104486
.doi: https://doi.org/10.31244/dds.2021.02.09

freier Download

Abstract

Daten bilden während der Corona-Pandemie die Basis für weitreichende politische Entscheidungen im Bund, in den Ländern und in den Kommunen und beeinflussen damit massiv den Alltag und die Gesundheit von Millionen Menschen. Jedoch fehlen viele Daten zum Infektionsgeschehen und vorhandene Daten aus anderen Bereichen werden nicht ergänzend für vertiefte Analysen genutzt. Beschrieben werden die aktuell vorhandenen Schuldaten sowie die darüber hinausgehenden Datenerfordernisse für das geplante Bund-Länder-Programm zur Schließung von coronabedingten Lern- bzw. Kompetenzlücken der Schüler*innen und dessen Evaluation. Ergänzend werden Ansätze zur Identifikation von kleinräumigen Infektionsclustern und zu berufsgruppen- und branchenspezifischen Auswertungen vorgeschlagen. Den Vorschlägen gemein ist die Nutzung von kleinräumigen Daten sowie die Inanspruchnahme eines vertrauenswürdigen Dritten, um datenschutzkonform (Individual-)Daten aus unterschiedlichen Quellen miteinander verknüpfen und für vertiefte Auswertungen als Grundlage für evidenzbasierte politische Entscheidungen zur Verfügung stellen zu können.

Schlagworte
Corona-Pandemie, Lernlücken, Kompetenzstände, Bund-Länder-Programm, Infektionscluster, Vertrauenswürdiger Dritter