Björn Hermstein

Wer spielt warum mit? Schnittstellen in der Schulsystementwicklung und Prozesse ihrer Rationalisierung

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART104368
.doi: https://doi.org/10.31244/dds.2021.01.03

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Abstract

Mit dem Begriff „Schulsystementwicklung“ wird ein zwischen Schulreform und Schulentwicklung anzusiedelnder Gegenstandsbereich der Schulentwicklungsforschung abgegrenzt. Die so zu bezeichnenden Dynamiken gehen wesentlich von sich am Schulträger konstituierenden Schnittstellen aus. Anschließend an sozialtheoretische Klärungen zeigt der Beitrag anhand empirischer Illustrationen, wie Schnittstellen zur Rationalisierung der Schulsystementwicklung beitragen. Neben den normativen Regeln bringen die beteiligten Akteure variable kulturelle Bezugsrahmen und materielle Interessen bei der Ordnung des Schulsystems zur Geltung.

Schlagworte
Schulentwicklung, Schulreform, Schultheorie, Schulträger, Rational Choice, Framing