Claudia Schuchart

Kein Abschluss ohne Anschluss?

Durchlässigkeit und Vergleichbarkeit von Bildungswegen in der Sekundarstufe II

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART101376

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Abstract

Im deutschen Bildungssystem gibt es für Jugendliche und Erwachsene eine Vielfalt von Wegen, schulische Abschlüsse oder Zugangsberechtigungen nachzuholen. Diese werden zunächst differenziert geschildert und hinsichtlich ihrer quantitativen Bedeutsamkeit beschrieben. Ausgehend von der Beobachtung, dass Schüler und Schülerinnen mit gleichen Schulabschlüssen deutliche schulartspezifische Leistungsdifferenzen aufweisen, wird die Frage verfolgt, inwieweit schulartspezifische Lehr- und Lernbedingungen vorliegen, die einen Teil dieser Differenzen erklären könnten. Betrachtet werden Zugangs- und Vergabebedingungen, der Stundenumfang, der Anteil von Lehrkräften, die mit Fakultas unterrichten, sowie die Zusammensetzung der Schülerschaft. Insgesamt wird deutlich, dass die günstigsten Bedingungen jeweils an Realschulen und Gymnasien herrschen, die traditionell zur Studienberechtigung bzw. zum mittleren Abschluss führen.

Schlagworte
Durchlässigkeit, Vergleichbarkeit, Übergänge, Aufstiegsmobilität, Schullaufbahnen, Allgemeinbildung, berufliche Bildung