Thomas Kemper

Migrationshintergrund – eine Frage der Definition!

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART100274

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Abstract

Zur Bildung des statistischen Konstrukts „Migrationshintergrund“ werden seit einiger Zeit ergänzend zur Staatsangehörigkeit weitere Merkmale, wie zum Beispiel das Geburtsland der Eltern oder auch die Familiensprache, erhoben, um so für Bildungsplanung wie für Bildungsforschung aussagekräftigere Daten zu gewinnen. Allerdings zeigt sich, dass sowohl für die amtlichen Statistiken als auch in der Bildungsforschung nicht durchgehend die gleichen Merkmale miteinander kombiniert werden, um den „Migrationshintergrund“ zu erfassen. Dies wird im Folgenden dargestellt und am Beispiel der Schulstatistik gezeigt, welche Probleme, insbesondere hinsichtlich der Vergleichbarkeit von Ergebnissen, sich infolge der unterschiedlichen Definitionen des „Migrationshintergrunds“ ergeben.

Schlagworte
ausländische Schüler/innen, Migration, Migrationshintergrund, Staatsangehörigkeit, Staatsangehörigkeitsrecht