Manfred WeißStephan Schmitt

Materielle Anreize für Schüler und Schülerinnen?

Erfahrungen mit Programmen in der angelsächsischen Schulpraxis

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART100179

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Abstract

Weitreichende Veränderungen in den Governance-Strukturen haben – gestützt durch Befunde der neueren bildungsökonomischen Forschung – im Schulbereich den verhaltenssteuernden Institutionen zu einem Bedeutungszuwachs verholfen. Dies hat auch zur Implementation materieller Anreizkonzepte geführt. Relativ neu ist die Entwicklung, solche Konzepte auf die Schüler und Schülerinnen auszudehnen. Im vorliegenden Beitrag werden die theoretische Basis skizziert und erste Forschungsergebnisse aus der angelsächsischen Schulpraxis vorgestellt. Sie vermitteln ein uneinheitliches Bild: Während mit input-orientierten Anreizprogrammen vielfach die angestrebten Verhaltensänderungen bei Schülern und Schülerinnen erreicht wurden, legen die zu output-orientierten Anreizprogrammen vorliegenden empirischen Befunde eine eher zurückhaltende Einschätzung ihres leistungsfördernden Potenzials nahe.

Schlagworte
Bildungsökonomie, Institutionen, materielle Anreize für Schüler und Schülerinnen, extrinsische Motivation