Birgit EickelmannJulia GerickMario Vennemann

Unerwartet erfolgreiche Schulen im digitalen Zeitalter

Eine Analyse von Schulmerkmalen resilienter Schultypen auf Grundlage der IEA-Studie ICILS 2013

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART102939

freier Download

Abstract

Die fortschreitende Digitalisierung stellt Schulen bei der Vermittlung von computer- und informationsbezogenen Kompetenzen vor neue Herausforderungen. In diesem Zusammenhang konnte die International Computer and Informatio Literacy Study (ICILS) 2013 zeigen, dass die Achtklässlerinnen und Achtklässler in Deutschland im internationalen Vergleich lediglich über durchschnittliche computer- und informationsbezogene Kompetenzen verfügen. Zudem konnten substantielle soziale Disparitäten hinsichtlich eines kompetenten Umgangs mit neuen Technologien festgestellt werden. Ausgehend von der Beobachtung, dass sich einerseits zahlreiche Schulen in besonders heraufordernden Lagen im besonderen Maße für die Unterstützung des Erwerbs digitaler Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler engagieren und sich andererseits für andere Domänen wie Lesen und Mathematik auf der Basis empirischer Studien Schulen identifizieren lassen, die trotz herausfordernder sozialer Schülerkomposition ein hohes Kompetenzniveau erreichen, betrachtet der Beitrag unerwartet erfolgreiche Schulen im Bereich der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen. Im Fokus steht daher, inwiefern sich diese auch als organisational resilient bezeichneten Schulen aufgrund von Schulmerkmalen zu einer Typologie zusammenfassen lassen und wie sich relevante schulische Merkmale auch unter Berücksichtigung des Schulleitungshandeln innerhalb der vier identifizierbaren Schulgruppen beschreiben lassen.

Schlagworte
ICILS 2013, Schulische Resilienz, Computer- und informationsbezogene Kompetenzen, Schuleffektivitätsforschung, Schulentwicklung im digitalen Zeitalter