Elisabeth M. SchüllerStephan Kröner

Ein rosaroter Hund mit 20 Beinen

Eine explorative Studie über Überzeugungen von Grundschulkindern zur Ausübung künstlerischer Freizeitaktivitäten

Kurzlink: https://www.waxmann.com/artikelART102906

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Abstract

Zeichnen, Malen und Basteln zählen zu den meist verbreiteten Freizeitaktivitäten von Kindern. Derartigen künstlerisch-kreativen Aktivitäten werden positive Effekte auf die Entwicklung der Kinder zugeschrieben. Zudem gelten künstlerische Aktivitäten als Teil kultureller Partizipation. Jedoch üben nicht alle Kinder derartige Aktivitäten in ihrer Freizeit aus. Um künstlerische Partizipation mit ihren mutmaßlichen positiven entwicklungsbezogenen Effekten fördern zu können, bedarf es umfangreichen Wissens zu den Überzeugungen der Kinder, die deren Ausübung künstlerischer Freizeitaktivitäten erklären. Im Rahmen einer auf der Theorie des geplanten Verhaltens basierenden Interviewstudie (Ajzen, 2012) wurden N = 26 Grundschulkinder systematisch zu ihren Überzeugungen hinsichtlich künstlerischer Freizeitaktivitäten befragt. Die Interviews wurden inhaltsanalytisch anhand eines deduktiv-induktiven Verfahrens ausgewertet. Ergebnis war ein differenziertes Kategoriensystem zu den verhaltensbestimmenden Überzeugungen der Kinder hinsichtlich der Ausübung künstlerischer Freizeitaktivitäten (Cohen’s Kappa = .91). Diskutiert werden die Inhaltsqualität des genierten Kategoriensystems sowie Implikationen für die weitere Forschung.

Schlagworte
Kulturelle Partizipation; Künstlerische Freizeitaktivitäten; Grundschulkinder; Theorie des geplanten Verhaltens; Qualitative Studie