Mit: Mitteilungen der DGfE-Kommission Vergleichende und Internationale Erziehungswissenschaft

Ausgabe

42. Jahrgang, 1/2019

Bildung für Demokratie jenseits des Nationalen

Eine „populistische Lektion“: Emotionssensible Perspektiven für die politische Bildung

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Autor(en)

Kristina Langeder

Abstract

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Instrumentalisierung von Emotionen als Strategie rechtspopulistischer Politik und zieht daraus Schlüsse für die politische Bildung. Die negative Bewertung von Emotionen oder deren Verdrängung aus dem politischen Diskurs bilden eine Leerstelle im Politischen. Auf Basis der Theorie der Intergruppen-Emotionen zeigt der Beitrag die Funktionen von Emotionen für Identitätsstiftung und Gruppenbildung und die Risiken für eine pluralistische Gesellschaft auf. Der Beitrag plädiert für eine stärkere Thematisierung und kritische Reflexion von Emotionen in der politischen Bildung und stellt Perspektiven für eine emotionssensible politische Bildung dar.
Schlüsselworte: politische Bildung, Rechtspopulismus, Emotionen, Intergruppen-Emotionen, Identität

This article addresses the instrumentalization of emotions as a strategy of right-wing populist politics and draws conclusions concerning civic education. The negative evaluation of emotions or their suppression from the political discourse forms a void in the political discourse. Based on the intergroup-emotions-theory the article shows the functions of emotions for identity building and group formation and the risks for a pluralistic society. The article argues for a stronger thematization and critical reflection of emotions in civic education and outlines perspectives for an emotion-sensitive civic education.
Keywords: civic education, right-wing populism, emotions, intergroup-emotions, identity


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