Ausgabe

. Jahrgang, /

Social relations and academic success in the German educational system

Autor(en)

Michaela Sixt

Abstract

Coleman formulierte die These, dass soziales Kapital, das in sozialen Beziehungen verhaftet ist, bestimmte Handlungsoptionen ermöglicht, wie beispielsweise die Akkumulation von Humankapital. Ausgehend von dieser These untersuchten viele Autoren – vor allem in den USA – den Effekt verschiedener Formen sozialen Kapitals auf schulischen Erfolg. Das vorliegende Papier geht daran anschließend der Frage nach, inwieweit sich die empirischen Ergebnisse auch auf Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe in Deutschland übertragen lassen. Mit Hilfe von Daten aus BiKS-8-14 und mehrebenenanalytischen Regressionsmodellen arbeitet das Papier heraus, welchen Effekt soziales Kapital im Sinne verschiedener Arten von inner- und außerfamilialen Beziehungen für den schulischen Bildungserfolg – gemessen an schulischen Kompetenzen und Noten – hat. Die Befunde weisen zum einen darauf hin, dass für die deutschen Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Sekundarstufe vor allem die eigenen sozialen Beziehungen in der Schule bedeutsam sind und zum anderen, dass die Effekte je nach besuchtem Schulzweig variieren können.


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